Betriebsvereinbarung pro Tool
Kein produktives Tool ohne benannten Betriebsvereinbarung — Scope, Environments, Change, Support.
Ein zweites Mini-CoE je Stack entsteht, wenn jedes Tool ohne Betriebsvereinbarung produktiv wird.
Ansatz
Der Platform Product Owner bindet den Contract; Custodian betreibt Betrieb; fachliche Semantik bleibt draußen.
Ablauf
- Tool und Environment-Grenze benennen.
- Change- und Supportpfad schreiben.
- Owner und Custodian trennen.
- Ohne Contract kein Prod-Grant von der Plattform.
Handoffs
| Von | An | Artefakt |
|---|---|---|
| Platform Product Owner | Custodian | Betriebsvereinbarung |
| Custodian | IT-Betrieb | SLO-Anschluss |
| Architect | Owner | Scope ohne Semantik |
Anti-Patterns
- Zweites Mini-CoE je Dienstleister
- Produktion ohne Environment-Grenze
- Tool-Admin als Data Owner
Erster Umsetzungsschnitt
Dieser Einstieg ist kein Kalenderzwang und keine Leseliste. Nimm einen echten Fall, an dem sich die Entscheidung prüfen lässt.
Arbeitsweise: Nutze den verlinkten Plan als Arbeitsfläche für Owner, Termine und offene Punkte. Die fachliche Entscheidung muss trotzdem in der Story verständlich bleiben.
Starte mit dem kleinsten Fall, der fachlich wichtig genug ist. Prüfe danach, ob die Entscheidung wirklich auffindbar, umsetzbar und auditierbar ist. Rollenklärung: Wer hilft wem an der Quelle.
- Ein Produktiv-Tool ohne Contract stoppen oder nachziehen.
- Environments und Supportpfad benennen.
Praxisanker
Prüfe Betriebsvereinbarung pro Tool an einem realen produktiven Pfad, nicht an einer Demo-Umgebung. Der Nachweis muss zeigen, welcher fachliche Zweck gilt, wer die Entscheidung verantwortet, welcher Custodian sie technisch umsetzt und wann die Entscheidung wieder geprüft wird. Kein produktives Tool ohne benannten Betriebsvereinbarung — Scope, Environments, Change, Support. Wenn einer dieser Punkte fehlt, bleibt die Änderung Entwurf und darf nicht still in den Betrieb rutschen.
Governance on the data platform
Part 2 of 5
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